Einschulung und Schulspiel

***no title***Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist für viele Familien eine aufregende Phase. Sie ist geprägt von Hoffnungen, einem anderen Tagesrhythmus, Versagensängsten, neuen Kontakten und Eindrücken. Damit der Einstieg in die Schule gelingt, wird er durch Aktionen des Arbeitskreises „Kindergarten-Schule“ vorbereitet. In ihm treffen sich regelmäßig Vertreter von Grundschulen und Kindergärten zum Gedankenaustausch. Er veranstaltet jährlich einen Themenelternabend.

Damit die Schulanfänger schon früh wissen, wohin sie kommen, gibt es an unserer Schule Schnupperstunden für die Noch-Kindergartenkinder. Die Kindergärten werden außerdem zu unseren regelmäßigen Musicalaufführungen eingeladen.

Damit jedes Kind bei Bedarf bis zum Eintritt in die Schule optimal gefördert werden kann, nehmen wir die Einschulungsuntersuchung im Herbst sehr ernst. Die angemeldeten Kinder kommen in kleinen Gruppen von sechs Kindern zur Schule und durchlaufen etwa eine Dreiviertelstunde lang verschiedene Stationen mit Aufgaben wie Bauen, Erzählen, Puzzeln, Malen. Angeleitet und beobachtet werden sie vom Schulleiter und einer Lehrkraft. Gespräche mit Eltern, einem Vertreter des Kindergartens, der Schulärztin und ggf. dem Therapeuten erhellen Hintergründe und helfen dabei, Perspektiven aufzuzeigen. Die dabei zu Tage tretenden Informationen helfen der Schulleitung bei der Bildung ausgewogener Klassen.

Nach dem Einschulungsgottesdienst und dem Höhepunkt, der Feier auf dem Schulhof mit allen Klassen und Besuchern, findet eine erste Unterrichtsstunde statt. Wir verwenden in den nachfolgenden Tagen und Wochen viel Zeit darauf, dass die Schulanfänger Abläufe, Gebäude und Gelände kennenlernen. Wenn sie nach den Herbstferien in die Freiarbeit einsteigen, erleben sie eine Form des Lernens, die dem freien Spiel aus Kindergarten und Familie ähnelt. Sie sind deshalb bald vertraut mit dieser Arbeitsform und gewinnen an Sicherheit.

Kollegium und Arbeitskreis bemühen sich fortwährend, die wichtige Phase vor und nach der Einschulung optimal zu gestalten.

Aufnahmekriterien bei Überschreitung der Kapazitätsgrenze

  1. Härtefälle
  2. Zuständigkeit
  3. Geschwisterkinder
  4. Bindung Familie – Schule
  5. Besondere Gründe - Die Restplätze sollen nach folgenden Kriterien zu gleichen Teilen aufgeteilt werden:
  • zeitlicher Bedarf beim Schulweg
  • Standort Kita (Zugehörigkeit zum Arbeitskreis)
  • Bedarf langer Betreuungszeit

Sollten mehrere Kinder die Aufnahmekriterien erfüllen, entscheidet ein Losverfahren, bei dem die Schulleitung und der Schulelternbeirat mit mindestens einem Vertreter beteiligt sind.

(Beschluss der Schulkonferenz vom 8. Oktober 2015)

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